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In der academie crearTaT spielen, tanzen, sprechen

Szenen entstehen im Prozess.

"Sie sind der Spiegel zwischen Spielern und Publikum. Die Drehbücher der Kinder zeigen ihre Themen, Fragen und Befindlichkeiten. Sie stimmen nachdenklich. Sie bringen einen zum Lachen."

Irinell Ruf

Der Wald (2006)

Tim, Can, Muhammed und Justin
Schule Fährstraße 2a Claudia Ludwigshausen

Can und Muhammed stehen nebeneinander. Tim und Justin stehen gegenüber.
Tim:"Ich habe ein Loch in meiner Hand."
Justin:"Gute Besserung. Ich habe ein Foto in meiner Hand."
Tim:"Was ist darauf?"
Justin:"Eine große Brücke."
Muhammed:"Gut, dass wir uns im Wald getroffen haben."
Can:"Ich war noch nie im Wald!"
Muhammed:"Was, du warst noch nie im Wald?"
Can:"Nein, ich war noch nie im Wald."
Tim:"Komm, lass uns in den Wald gehen, damit du ihn besser kennen lernst."
Justin:"Komm, lass uns anfassen."
Die vier Jungen haken sich ein und gehen hin und her. Manchmal bleiben sie stehen und sagen:
 "Das ist kein Wald."
 "Das hier ist auch kein Wald."
Can:"Ich weiß immer noch nicht, was ein Wald ist."
Sie finden das Publikum und alle sagen:
 "Hier ist der Wald."

Wind geh in ein anderes Land (2008)

Simge, Bassima, Berfin, Janin, Selvana
Schule an der Burgweide 3a Hellen Siegel

Bassima:"Ich bin das Herz."
Jeanine:"Ich bin der Baum."
Simge:"Ich bin die Augen."
Berfin:"Glück ist Freude."
Selvana:"Ich bin der Wind von der Nordsee."
 
Das Herz:"Von dem Wind wird mein Herz ganz trocken."
Die Augen:"Und die Augen werden kalt."
Der Baum:"Ich mag den Wind."
Das Glück:"Mein Glück und meine Freude verschwinden vom Wind."
 
Das Herz:"Wind geh in ein anderes Land."
Der Wind:"Nein ich lebe hier."
Das Herz:"Dann mach uns nicht mehr kalt."
 
Der Wind:"Aber ich muss Wind machen, weil ich ein Wind bin."
Das Glück:"Das ist die Mutter Natur."
Der Baum:"Ich bin die Natur, die stehen bleibt."
Das Herz:"Das Herz braucht man zum leben."
Die Augen:"Die Augen sind zum sehen da."
Das Glück:"Glück und Freude und Natur gehören zur Welt."
Der Wind:"Und der Wind auch."

2008
Sedda, ...
Schule an der Burgweide, 3a Hellen Siegel

Der Fisch 1:"Der Fisch ist toll."
Der Mond:"Der Mond blinzelt für den Fisch."
Die Maske:"Der Mond soll weggehen."
Der Mond:"Ich kann nicht weggehen, weil ich den Fisch anblinzel."
Maske:"Ich will auch angeblinzelt werden."
Fisch 2:"Mond blinzelst du mich jetzt auch an?"
Der Mond:"Ja gerne."
Die Maske:"Wenn meine Freunde angeblinzelt werden, will ich auch angeblinzelt werden."
 
Die Maske:"Können wir auch was für dich machen Mond?"
Der Mond:"Ja!"
Alle:"Aber was denn?"
 
Der Mond:"Ich möchte einen besseren Platz, wenn die Sonne aufgeht. Ich möchte in einem See schlafen."
Die Maske:"Wir sind das Wasser."
 
Der Mond geht unter im See, alle hauchen und tanzen Wasser über ihn.
 
Die Maske:"Und jetzt geht die Sonne auf."
 
Der Fisch 1:"Ich geh Picknick machen."
Der Fisch 2:"Ich geh spazieren und höre die Vögel singen, Mond willst du mit uns spazieren?"

2008
Schule an der Burgweide, 3a Hellen Siegel

Was ist los
Was können wir tun, dass du glücklich bist?
Willst du noch etwas?
Glück haben
Was wünschst du dir Freunde
Das sind wir doch
Nein
Was willst du?
Dass wir immer zusammen sind
Dass wir fliegen

2008
Maria Echtermann, Fährstraße

Timor:"Es war einmal ein Knochen, der konnte niemals überleben, und dann ist er zerbrochen und zu Staub geworden."
 
Mohamed:"Wir haben uns hingelegt, aber dann bin ich langsam alt geworden und mein junger Freund ist jung geblieben."
 
Leon:"Es war einmal ein Knochen, er hat auf vielen Knochen gelegen, dann ist ein Hund gekommen und hat ihn mitgenommen."
 
Alex:"Es war einmal ein junger Knochen, der lag auf ganz anderen Hunden, da sind die Hunde aufgewacht, da ist der junge Knochen weg gelaufen und wurde doch geschnappt."

"Wie können Knochen laufen?"
 
Drinur:"Ich und die 4 jungen Knochen. Ich bin weggegangen und hab die jungen Knochen alleine gelassen."

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academie crearTaT: Szenen entstehen im Arbeitsprozess.




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