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Kunst Interkulturell mit jungen Menschen


Titel: "Wirbel sich ordnender Namen"
Thema: Elektropolis, die harte gläserne Stadt
Regie: Vier Gruppen: Kleidung schwarz-weiß,
von Spitzenkleid über Ledermantel,
alle haben eine Kopfbedeckung jeglicher Art,
eine Gruppe trägt weiße und eine schwarze Handschuhe,
Licht: unruhig, Großstadtatmosphäre
Spurensuche: Leben
Impuls: Mona Hattoum, Palästina: Over my dead body
Vernissage, Galerie der Gegenwart Hamburg 2004
Exponat: Ein Spiegel, hochkant, rechts unten eingraviert
I am still here
Aufgabe: Übersetze in viele Sprachen
Ergebnis: türkisch, russisch, portugiesisch, arabisch, französisch, deutsch

Interkulturelle Theaterarbeit setzt Wissen über die emotionale Resonanz, der zum Sujet gemachten, kulturellen Bedeutungen voraus. Sie bewegt sich emotional zwischen persönlichen und gesellschaftlichen Bedeutungen im konkret gelebten, biographisch-historischen Kontext: "Ich bleibe hier" zeigt "Ich geh nicht weg". Diese Aussagen zeigen, dass ein gesellschaftliches Thema emotional direkt berührt - die es betrifft. Sie schreien es ins Publikum und stehen im Licht-Spot, gleichgültig wo die Eltern ihre Kindheit erlebten. Artikel

"Wir haben zwar als Maschinen den Raum geteilt, aber sie haben gespürt, dass wir Menschen sind, unabhängig von der Farbe unserer Handschuhe."
Nadine, 14 Jahre

Sidi Larbi Cherkaoui - Tänzer und Choreograph - verknüpft im Prozess all diese Facetten. Er findet in seinen Produktionen die Brücken zwischen gestern und heute, die Brüche im hier und jetzt, die Verbindungen von Ost und West:

"Ce qui importe, c'est de trouver les clés pour transformer ces limites en atout, c'est d'accoucher de soi; communiquer, échanger, concrétiser son potentiel."
aus "Pélérinage sur soi"

"Von großer Bedeutung ist, die Schlüssel zu finden, um Grenzen in Trümpfe zu verwandeln, das bedeutet aus sich selbst zu gebären; kommunizieren, austauschen, konkretisieren - sein Potenzial."
(Übersetzung: I. Ruf)


academie crearTaT inszeniert ...

Künstlerische Leitung: Irinell Ruf

27.02.2008 "... wir, das ist das, womit ich lebe... " Produktion der academie crearTaT mit Sehnaz Serker, Dorothea Grießbach, Jan Holler

23.11.2006 "sein im nicht sein" Auftrag für die Weichmannstiftung zum Thema Exil in Kooperation mit dem Wirtschafts-Gymnasium Steilshoop und dem Ernst Deutsch Theater Festivaleröffnung "Mächtige Tage" 21. 2. 2007

20.05.2006 Choreographie zu Peer Gynt für Jugendplattform "Liebe Tabu" mit 9. Klasse Emilie-Wüstenfeld Gymnasium im Ernst Deutsch Theater.

12.01.2005 Choreographie "denn sie tranken Regen" Jugendplattform "berauschende Tage" mit 8. Kl Emilie-Wüstenfeld Gymnasium: Festivaleröffnung im Ernst Deutsch Theater.

2004 "Theater und Schule" TuSch: Kooperation der Schule Fährstraße mit der Hamburgischen Staatsoper.
Mit 50 Schülerinnen und Schülern der 6. Klassen habe ich die Welten Elektropolis und die Südsee aus dem Buch Erich Kästners "Der 35. Mai - oder wie Konrad in die Südsee reist" bearbeitet. Entstanden sind die Tanztheater: "Wirbel sich ordnender Namen" und "In der Südsee liegt kein Schnee", gezeigt im Thalia in der Gaußstraße

2003 "Theater und Schule" TuSch - Projektleiterin: Schule Fährstraße und Hamburg Ballett John Neumeier.
12 Schülerinnen und 5 Schüler zwischen 6 - 12 Jahren haben eine eigene Nussknackerversion "Wir knacken die Nüsse" inszeniert, aufgeführt im Ballettzentrum und im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses.




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